Ratgeber

Was kostet eine Website für Handwerker?

„Was kostet denn so eine Website?“ ist die häufigste Frage, die uns Handwerksbetriebe stellen — und die ehrlichste Antwort lautet zunächst: Das kommt darauf an. Genauso wie ein Kunde Sie nicht seriös fragen kann „Was kostet ein Bad?“, ohne dass Sie die Größe kennen, hängt der Website-Preis von ein paar konkreten Dingen ab. Dieser Ratgeber macht sie transparent, damit Sie Angebote einschätzen können — ohne Fachchinesisch.

Die 5 Faktoren, die den Preis bestimmen

1. Baukasten oder individuelle Website

Ein Baukasten-System (Wix, Jimdo & Co.) kostet Sie monatlich wenig, aber Sie bauen selbst — und Ihre Seite nutzt eine Vorlage, die tausende andere Betriebe genauso verwenden. Eine individuell gestaltete Handwerker-Website kostet einmalig mehr, hebt Sie aber von der Konkurrenz ab und ist auf Anfragen ausgelegt.

2. Umfang der Seite

Eine klare Ein-Seiten-Website (Leistungen, Referenzen, Kontakt) ist günstiger als ein umfangreicher Auftritt mit eigenen Unterseiten pro Gewerk, Stellenanzeigen oder Kundenbereich.

3. Texte und Fotos

Haben Sie gute Fotos Ihrer Arbeit und fertige Texte? Dann geht es schneller. Müssen Texte formuliert und Bilder aufbereitet werden, ist das zusätzlicher Aufwand — der sich aber fast immer lohnt, weil er über den ersten Eindruck entscheidet.

4. Funktionen

Ein einfaches Kontaktformular ist Standard. Online-Terminbuchung, mehrsprachige Seiten oder eine Anbindung an Ihr Warenwirtschaftssystem treiben den Aufwand nach oben.

5. Laufende Kosten

Unabhängig vom Anbieter fallen für Domain (Ihre Internetadresse) und Hosting (der Speicherplatz im Netz) geringe monatliche Kosten an — typischerweise im niedrigen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Eurobereich pro Monat.

Grobe Orientierung für den Markt

Als ungefähre Hausnummern für den deutschen Markt (2026), damit Sie Angebote einordnen können:

Baukasten in Eigenregie: ~10–25 € / Monat — plus vor allem Ihre Zeit.

Individuelle Website vom Profi (Freelancer/kleine Agentur): meist im mittleren bis oberen dreistelligen, je nach Umfang auch vierstelligen Bereich — einmalig.

Große Agentur: deutlich höher, oft ab dem mittleren vierstelligen Bereich aufwärts.

Bei Novum Solutions arbeiten wir mit drei festen Paketen (Start, Wachstum, Signature) mit transparenten Preisen ohne versteckte Kosten — die genauen Zahlen finden Sie auf unserer Preisübersicht.

Worauf Sie achten sollten

  • Änderungen inklusive? Seriöse Anbieter rechnen normale Korrekturen am Entwurf nicht extra ab.
  • Gehört die Website Ihnen? Achten Sie darauf, dass Domain und Inhalte am Ende auf Sie laufen — nicht auf den Dienstleister.
  • Keine Knebelverträge: Vorsicht bei Anbietern, die Sie über viele Jahre binden, ohne dass Sie die Seite je „besitzen“.
  • Selbst pflegbar? Fragen Sie, ob Sie Texte und Bilder später selbst ändern können, ohne für jede Kleinigkeit zu zahlen.

Fazit

Eine gute Handwerker-Website ist keine Ausgabe, sondern eine Investition, die sich über neue Aufträge bezahlt macht — vorausgesetzt, sie ist auf Anfragen ausgelegt und wird lokal gefunden. Wichtiger als der reine Preis ist, dass Sie genau wissen, was Sie dafür bekommen.

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